• TSV Königsbrunn - Eislaufen

    TSV Königsbrunn - Eislaufen

  • Eiskunstlauf beim Tsv Königsbrunn

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  • Tsv Königsbrunn - Eiskunstlaufen

    Tsv Königsbrunn - Eiskunstlaufen

  • Eiskunstlauf beim TSV Königsbrunn

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  • Eiskunstlauf - TSV Königsbrunn

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Ausrüstung

Zur Ausrüstung gehören u.a. die Kufen, die Schlittschuhe, Trainingsbekleidung und natürlich die Kostüme für die Wettbewerbe. All diese Dinge weisen spezielle Eigenschaften auf, die für das Eiskunstlauf besonders wichtig sind. Diese werden hier kurz dargestellt.

  • Die Kufe

    Die Kunstlauf-Kufen sind heute – anders als früher (siehe Geschichte) – aus hartem Stahl gefertigt und besitzen eine Dicke von 3-4 Millimeter. Um Drehungen, Pirouetten und schwere Elemente ausführen zu können, ist eine geringfügige Konvexkurve der Kufen eine wichtige Voraussetzung. Die Kufe besitzt außerdem einen Hohlschliff, wobei sich links und rechts die fein geschliffenen Kanten befinden, die Innen- & Außenkante genannt werden. Diese ermöglichen eine optimale Steuerung und Beschleunigung.
    Zusätzlich befinden sich vorne an der Kufe sog. Zähne bzw. Zacken. Diese werden v.a. für Sprünge und Tip- Schritte benutzt. Kufen haben außerdem unterschiedliche Fersenhöhen. Eistänzer tragen häufig eine hohe Ferse, die das Körpergewicht nach vorn auf die Zehenballen drückt, um Richtungsänderungen und schnelle Schrittfolgen besser steuern zu können. Natürlich gibt es viele verschiedene Modelle, die je nach Niveau ausgewählt werden müssen. Es gibt diverse Hersteller, was eine breit gefächerte Auswahl ermöglicht.
    Für Anfänger sollten Kufen gewählt werden, die kleine Zacken haben. Meist sind sie auch ein wenig kürzer. Die Zacken werden mit dem Sprungvermögen auch größer. Je höher und je mehr Drehungen man springen will, umso stärker müssen auch die Zacken sein. Hat man erst mal eine gewisse Sicherheit erlangt, stört auch kein großer Zacken mehr. Er bietet genügend Stabilität beim Einstechen, sodass man sich beim Absprung hoch genug abstoßen kann.
  • Der Stiefel

    Der nächste Punkt sind die Schuhe, die bis zu den Waden hochgeschlossene Schnürstiefel sind.
    Der gesamte Schuh, also auch die Sohle, besteht aus Leder in verschiedener Stärke. Der Oberschuh und die Polsterung aus Naturleder und die Sohlen aus mehrschichtigem Leder. Das Obermaterial ist wasserabweisend und die Zunge besteht aus vorgeformtem Leder, das gefüttert ist und Belüftungsöffnungen besitzt. Die Stellen am Schuh, die am meisten vom Druck betroffen sind, sind verstärkt, um Gelenke, Bänder und Sehnen zu stützen und um vor Verletzungen zu schützen.
    Der Schuh sollte optimal passen, sodass der Läufer ein so viel Gefühl wie möglich hat. Deshalb darf er auch nicht zu groß sein. Außerdem gilt: Je schwieriger die Figuren, desto härter sollten der Schuh und auch die Haken des Schnürsystems sein. Noch dazu steigen die Preise der Schuhe mit dem Niveau des Läufers. Um jedoch genug Stabilität für den Fuß zu erreichen, sollte man das Geld investieren!
  • Die Trainingsbekleidung

    Da es in Eishallen teilweise sehr kalt ist, eignen sich zum Aufwärmen besonders gut Fleecehosen, da sie die Muskulatur warm halten. Zum Training muss die Bekleidung auf jeden Fall die Beweglichkeit gewährleisten, aber man sollte darin auch nicht frieren. Jeans oder Skihosen sind deshalb vollkommen ungeeignet sobald man erste Sicherheit auf dem Eis bekommen hat. Beliebt sind dann Leggings oder gefütterte Trainingshosen. Je nach Temperatur sind auch Trainingsröckchen sehr beliebt. Am besten eignet sich enganliegende Kleidung.
    Für das Sprungtraining gibt es auch spezielle Fallschutzausrüstung. Dieser Schutz besteht aus verschiedenen Schaumstoffpads, die z.B. für die Hüfte oder für das Steißbein angelegt werden können. Meistens sind ganze Hosen erhältlich, die an allen betroffenen Stellen gut gepolstert sind. Auch für Knie sind Knieschützer erhältlich. Wir empfehlen solche Schutzbekleidungen allerdings nicht (wenn sie nicht aus gesundheitlichen Gründen erforderlich sind), da sie auch im Wettkampf nicht getragen werden können und sich möglicherweise eine Angst entwickeln könnte, ohne diese Bekleidung zu laufen.
    Wichtig für die Hände sind außerdem Handschuhe, in welchen man die Finger noch bewegen kann. Faust- oder Skihandschuhe sind daher eher ungeeignet.
  • Das Wettkampfkostüm

    Nun zu den Kostümen.
    Die Garderobe der Eiskunstläufer und Eistänzer wird durch den Programmcharakter und die Musikwahl bestimmt. Ihre Kostüme sollten die Leistung krönen, aber sie sollten nicht ablenken. Die Frauen tragen meist Kleider und die Männer natürlich Hosen. Seit 2004/05 dürfen auch die Frauen Hosen tragen.Kürkleider sind stets kürzer als Eistanzkleider, um mehr Beinfreiheit für die Sprünge zu haben.
    Unter die Kleider werden spezielle Eislaufstrumpfhosen getragen, die etwas dicker sind und wahlweise im Schuh, nur über den Schaft (Leggins), mit Verschluss unten (Steg) oder komplett über dem Schuh getragen werden können. Außerdem tragen Kinder oft hautfarbene Bodies unter den Kleidern, um nicht zu frieren. Sowohl bei den Strumpfhosen als auch bei den Bodies gibt es verschieden Arten und Farben, die sich die Läufer aussuchen können.

Falls Ihnen das noch nicht genug Informationen sind, können Sie auch gerne auf den folgenden Webseites weiterlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eiskunstlauf#Ausr.C3.BCstung *
http://eiskunstlaufweb.de.tl/Ausr.ue.stung.htm *

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