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  • Eiskunstlauf beim Tsv Königsbrunn

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  • Eiskunstlauf beim TSV Königsbrunn

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Disziplinen

Wie auch in vielen anderen Sportarten gibt es mehrere Disziplinen, in denen ein Sportler bei Wettkämpfen antreten kann. Hier finden Sie Kurzbeschreibungen der vier Kunstlauf-Disziplinen, die neben Short Track und Eisschnellauf bei der ISU (International Skating Union) existieren:

  • Single Skating

    Beim Einzellauf Damen oder Herren werden die Programme von einer einzelnen Person ausgeführt. Es werden Schrittfolgen, Sprünge und Pirouetten gezeigt.

    Zum Einzellauf gehören das Kurzprogramm (engl. short program) und die Kür (engl. free skating).

    Das Kurzprogramm ist der erste Teil eines Eiskunstlaufwettbewerbes. Die Dauer beträgt 2 Minuten 40 Sekunden (im Nachwuchsbereich 2 Minuten 20 Sekunden). Das Kurzprogramm besteht aus 7 (im Nachwuchsbereich 6) weitgehend vorgeschriebenen Elementen (3 Sprünge, 3 bzw. 2 Pirouetten und eine Schrittkombination), die durch Verbindungselemente miteinander verknüpft werden müssen. Jedes Element, das nach Ablauf der vorgeschriebenen Zeit begonnen wird, wird nicht mehr in die Wertung übernommen. Wird das Kurzprogramm nicht innerhalb des Zeitlimits beendet, gibt es Punktabzüge. Für die jüngsten (bis maximal Altersklasse U11) gibt es kein Kurzprogramm, sie laufen nur eine Kür. Bei Vereinswettbewerben gibt es fast nie Ausschreibungen mit 2 Wettbewerbsteilen, hier werden auch Kategorien für Meisterschaftsläufer i.d.R. nur als Kürwettbewerb ausgeschrieben.

    Die Kür ist der zweite, längere und individuellere Teil eines Eiskunstlaufwettbewerbes. Die Dauer einer Kür beträgt einheitlich für Herren und Damen 4 Minuten im Erwachsenenbereich, 3 Minuten 30 Sekunden im Jugend- und Juniorenbereich sowie 3 Minuten im Nachwuchsbereich. Für ein gut ausbalanciertes Programm müssen alle Elemente (9-12 Elemente je nach Alterskategorie) mit Verbindungsschritten verschiedener Art und anderen Kürelementen verknüpft werden, in Übereinstimmung mit der Musik und unter Ausnutzung der vollen Eisfläche. Die Musik ist vom Sportler frei wählbar. Seit der Saison 2015/2016 sind auch im Einzel Musiken mit Gesang erlaubt.
  • Pair Skating

    Das Paarlaufen wird von einem Paar, bestehend aus einer Dame und einem Herrn ausgeführt.

    Dabei zeigen die Paare bestimmte Einzellaufelemente in einer synchronen Darbietung sowie Hebefiguren, Paarlaufpirouetten, eingeworfene Sprünge (d.h. die Dame springt ab, der Herr gibt ihr zusätzlich Schwung nach oben), und Todesspiralen (eine Parrlaufpirouette, bei der der Herr im Zentrum die Dame in einer fast auf dem Eis liegenden Position um sich herum dreht).
    Eine Sonderform bei den Hebefiguren bildet die Twisthebung, die für den Laien fast wie ein eingeworfener Sprung aussieht, bei der aber die Dame im Unterschied zu diesen vom Herrn hochgehoben, geworfen und wieder aufgefangen wird.

    Der Wettkampf besteht beim Paarlauf wie im Einzel auch aus Kurzprogramm (2 Minuten 40 Sekunden / 7 geforderte Elemente bzw. im Nachwuchsbereich 2 Minuten 20 Sekunden / 6 geforderte Elemente), und Kür (4 Minuten 30 Sekunden bzw. im Junuiorenbereich 4 Minuten, im Nachwuchsbereich 3 Minuten 30 Sekunden).
  • Ice Dance

    Das Eistanzen wird von einem Paar, bestehend aus einer Dame und einem Herrn ausgeführt.

    Hier stehen die tänzerischen Elemente im Vordergrund. So werden schritttechnische Grundlagen und Feinheiten geprüft, die exakt im Takt der Musik gezeigt werden müssen. Sprünge werden nicht gezeigt, dafür aber Paarpirouetten und Hebungen. Anders als im Paarlauf sind hier jedoch nur Hebungen bis maximal zur Schulterhöhe erlaubt, und die Partner dürfen maximal 2 Armlängen voneinander entfernt sein, und dies für maximal 5 Sekunden am Stück (ausgenommen sind die ersten 10 Sekunden der Darbietung).

    Der Wettkampf besteht beim Paarlauf wie im Einzel auch aus Kurztanz (Short Dance, 2 Minuten 50 Sekunden), und Kürtanz (Free Dance, 4 Minuten bzw. bei Junioren 3 Minuten 30 Sekunden und im Nachwuchsbereich nach Alter 2-3 Minuten). Im Nachwuchsbereich werden anstatt des Kurztanzes nach wie vor zwei verschiedene Pflichttänze gefordert(d.h. neben dem Tanz, z.B. Foxtrott, und dem Tempo sind auch die Schrittmuster mit wenigen Wahlmöglichkeiten vorgegeben), wie sie bie zu den olympischen Spielen in Turin 2010 in allen Altersklassen als erster Wettbewerbsteil vor Kurztanz (damals Originaltanz) und Kürtanz gezeigt wurden.
  • Synchronized Skating

    Im Synchroneiskunstlaufen besteht ein Team aus 12-16 LäuferInnen. Das Team ist überwiegend mit Damen besetzt, es sind jedoch auch bis zu 4 Herren zugelassen.

    Bei dieser Disziplin kommt es auf Synchronität und Präzision, aber auch auf Tempo, technische Schwierigkeit der Programme, Interpretation der Musik und Ausdruckstärke der Läufer an. Neben speziellen Elementen wie z.B. dem Rad, der Linie oder einer Gruppenhebung können auch einige Elemente (Todesspiralen, Pirouetten, Paarpirouetten, …) aus allen anderen Disziplinen gezeigt werden.

    Der Wettkampf besteht wie im Einzel auch aus Kurzprogramm (2 Minuten 40 Sekunden), und Kür (4 Minuten 30 Sekunden).

    Seit dem Jahr 2000 finden in dieser Sportart auch Weltmeisterschaften statt, jedoch ist Synchroneiskunstlauf die einzige Disziplin, die bis dato nicht olympisch ist. Ein Antrag, das Synchroneislaufen in das Programm der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang aufzunehmen, wurde im Juni 2015 vom Internationalen Olympischen Komitee abgelehnt.

Falls Ihnen das noch nicht genug Informationen sind, können Sie auch gerne auf den folgenden Webseites weiterlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Einzellauf *
http://de.wikipedia.org/wiki/Paarlauf *
http://de.wikipedia.org/wiki/Eistanzen *
http://de.wikipedia.org/wiki/Synchroneiskunstlauf *
http://www.isu.org/en/home *

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